Aller Anfang ist schwer – und schmerzhaft…

Es hat begonnen. Und das sagt mir jede Faser meines Körpers heute Morgen völlig ungefragt. Anderthalb Stunden Tennis mit Hendrik, einem wirklich guten Spieler.  Daher schweige ich an dieser Stelle auch mal, was das Ergebnis betrifft. Aber für den Anfang hat das Spaß gemacht, es hat mich frustriert (weil ich merke, dass ich noch nicht laufen kann), und vor allem reagiert mein Körper heute. Ist ja auch logisch! Das war offensichtlich etwas zu viel für den Anfang. Und es war ganz sicher nicht so, wie meine Ärzte das von mir wollten. „Schwimmen und Fahrradfahren“ sollte ich – erstmal. Eine Weile, um die Muskulatur geschmeidig zu machen und überhaupt wieder auf die Belastung vorzubereiten. Aber ganz sicher nicht gleich Tennis spielen. Und jetzt ist es zu spät – ich erhalte die gerechte Strafe. Aber die fühlt sich nicht nur schlecht an…

Zugegeben: Schon das Schlafen nach dem späten Sport war nicht ganz unproblematisch. Ich schlafe gern auf der Seite, meist auf der linken. Heute Nacht musste ich mich viele drehen und wenden, da dauerhaftes Liegen plötzlich nicht mehr ging. Und der Morgen war nicht viel besser. Schulterschmerzen, Knie sind nur bedingt beweglich und das Hinabsteigen der Treppen wird zum Problem. Der untere Rückenbereich fühlt sich an, als hätte ich zu viele Situps schon hinter mir. Und das Knie zu beugen, wie es beim Treppensteigen dabei nötig ist, wird zum Kraftakt. Aber okay – ich habe selbst Schuld. Und wie sagte mein Opa Ewald früher immer: Was nicht tötet, das härtet ab. Also: ab dafür!

Ich versuche einfach, alle Schmerzen so gut wie möglich zu ignorieren und mich so normal wie möglich zu bewegen. Aber schon beim Kinder anziehen – die beiden Kleinen müssen heute in die Schule – geht es los. In die Hocke gehen funktioniert nicht. Null! Sie wie gewohnt auf dem Arm runtertragen ist zudem etwas schwerer als sonst, weil mein Handgelenk rechts (bin Rechtshänder) weh tut. Und dann noch der kurze Weg in die Schule – mit dem Fahrrad. Tut auch weh – tut aber irgendwie auch gut, zu merken, dass der Körper endlich wieder belastet wurde und reagiert.

Ehrlich gesagt ist es sogar ein Stück weit wie früher, wenn wir Vorbereitungstraining hatten und maximal belastet wurden. Da spürte man am nächsten Morgen auch etliche Muskeln, von deren Existenz man zuvor keine Ahnung hatte. Und sobald man in Bewegung kam, wurde es besser. Es ist wie bei einer Massage, bei der Verhärtungen rausgedrückt werden. Die tun mächtig weh – aber es ist ein wohltuender Schmerz, weil man weiß, dass es danach eben besser wird. Und das soll es hier bei mir ja auch!

Okay, eigentlich wollte ich heute Morgen noch Stabilisationstraining hinterherschieben. Planken, Situps, Oberschenkelmuskulatur trainieren. Aber das schiebe ich mal auf heute Abend. Muss ja nicht alles auf einmal sein! Mal sehen, ob ich meinen mir selbst gegebenen Schwur, es definitiv heute Abend zu machen, einhalte… Ich melde mich dann danach!

In diesem Sinne, nicht jammern – machen! Bis später,

Scholle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bandscheibenvorfall! Was nun?

Es geht in die nächsten Runden. Bandscheibenvorfall. Oder anders formuliert: Trotz meiner profunden (Nicht-)Kenntnisse sind meine Eigendiagnosen falsch gewesen. Hexenschuss und Ischias waren und sind

Weiterlesen »

Corona-Alarm im Hause Scholz

Oh Mann, diese zweite Woche würde ich gern vergessen. Da war nichts drin außer falsche Aufregung. Hintergrund: Am Montag haben wir Selbsttests gemacht, nachdem meine

Weiterlesen »