Bandscheibenvorfall! Was nun?

Es geht in die nächsten Runden. Bandscheibenvorfall. Oder anders formuliert: Trotz meiner profunden (Nicht-)Kenntnisse sind meine Eigendiagnosen falsch gewesen. Hexenschuss und Ischias waren und sind in Wirklichkeit ein Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich L5/S1 auf der rechten Seite. „Ist aber nicht so schlimm“, hat mir mein Lieblingsarzt Dr. Volker Carrero parallel zur Diagnose mit auf den Weg gegeben – und das lässt mich echt hoffen. Denn Volker ist auch ATP-Arzt beim Rothenbaum-Tennisturnier und kann dementsprechend bestens abschätzen, bis wohin ich Tennis spielen darf. Und Fakt ist: Fällt Tennis weg, blieben nur noch Schwimmen, Fahrrad und ähnlich langweiliges Zeug…

Kein Hexenschuss – sondern Bandscheibe L5/S1

Aber zurück zur Untersuchung und ihren Folgen. Nachdem Volker mich zwei, drei Übungen machen ließ, brauchte er handgestoppte acht Sekunden, um mir die Diagnose „Bandscheibenvorfall“ um die Ohren zu hauen. Wie gesagt, „nicht so schlimm“ kam schnell als Zusatz. Ebenso wie die weitere Behandlung, die eine Spritze unter dem MRT vorsah. Mit dieser Spritze sollte die ausgetretene Flüssigkeit, die auf den Nerv drückte, verdrängt werden. Und das funktionierte. Leider aber nur zwei Tage.

Denn danach schoss es immer wieder ins Bein. Der Schmerz war zum Glück nicht so stark wie vor der Spritze – aber an denselben Stellen. Von der rechten Gesäßhälfte bis in den äußeren Wadenbereich. Ganz selten zog es sogar bis zur Achillessehne. Von daher habe ich bei Dr. Volker Carrero angerufen und damit indirekt gleich um eine zweite Spritze gebeten. Denn die hatte er mir für genau diesen Fall bereits angedroht. Noch diese Woche soll sie folgen.

Inzwischen duzen wir uns hier schon…

Parallel dazu werde ich jetzt doch noch ein Diätprogramm beginnen – neben meiner Rücken-Reha sollte das helfen, das Gewicht in den nächsten sechs Monaten um knapp zehn Kilogramm zu reduzieren. Eigentlich wollte ich meine Ernährung zwar gesunder gestalten, aber nicht zwingend mit Verzicht arbeiten. Bislang habe ich nie viel von unnatürlicher Veränderung gehalten, weil es sich meisten wieder ins Gegenteil verkehrt (Jojo-Effekt). Aber in diesem Fall werde ich den etwas brutaleren Weg wählen, um allein die Belastung für die Gelenke in der Zeit der Reha zu reduzieren.

Gewicht muss runter – und hoffentlich Sport mit Ball

Ein Freund von mir hat mir hierfür eine Saftkur geschickt, die bei ihm super funktioniert hat. Und obgleich meine Frau den Abnehm-Effekt hierbei für überschaubar hält, ist der Detox-Effekt unbestritten. Ergo: Gesunder als mein normales Essverhalten ist es allemal. Von daher werde ich diese 50 Euro gern investieren und mich zum allerersten Mal tatsächlich nach Vorschrift ernähren. Wird spannend sein, ob ich das alles einhalte…

Aber vorher gibt es noch mal unter dem MRT eine Spritze in den betroffenen Lendenwirbelbereich, sofern bis dahin keine außergewöhnliche Verbesserung eintritt. Wobei ich heute den Tag über sehr viel auf den Beinen war und ich zugeben muss – das tat gut…

In diesem Sinne, drücken wir mal die Daumen, dass die angekündigten Maßnahmen greifen. Ich werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten! 

Scholle

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