Ein erster Anflug von Größenwahn

Die zweite Woche liegt hinter mir,. Und die hatte neben dem sportlichen Aufwand eine Menge Aufregungen zu bieten. Ich erinnere nur an die positiven Corona-Tests bei meiner Tochter, die sich bei einer Überprüfung per PCR-Test glücklicherweise nicht bestätigten. Ebenso wenig, wie sich meine Knie- und Rückenbeschwerden als schwerwiegender entpuppten – aber dazu im Laufe dieses Blogs noch mehr. Vorher möchte ich Euch an dieser Stelle aber noch einmal das Zustandekommen dieses Blogs erläutern. Das werde ich ehrlich gesagt zwar oft gefragt, aber in Gänze beantwortet habe ich diese Fragen noch nicht. Von daher, here we go:

Angefangen hat alles damit, dass ich immer mehr verfalle. Ja, das klingt jetzt martialisch, aber ich meine es tatsächlich so. Ich konnte richtiggehend zusehen, wie mein Körper von Tag zu Tag weniger belastbar wurde, die Schmerzen exponentiell schneller stärker und die Erholungsphasen länger wurden. Und genau in dieser Phase lernte ich die Freundin eines sehr guten Freundes kennen – zu meinem Glück. Denn N.H. betrieb eine Agentur, mit der sie für große Unternehmen die PR-Arbeit macht. Unter anderem auch für PharmaPeter. Vor allem aber hatte N. genau wie ich jahrelang über Kniebeschwerden geklagt. Auch sie war früher Leistungssportlerin und hatte dementsprechend hohen Verschleiß der Gelenke zu beklagen.

Dieser Selbstversuch bedeutet auch: Ich mache Eure Fehler

Und so kamen wir uns Gespräch. Sie fragte mich eines Tages, als ich ein wenig humpelnd auf sie zuging, was ich habe -und ich antwortete. „Etwas zu ausführlich!“, dachte ich zuerst. Aber genau das war der Schlüssel zu dem, was wir hier heute machen. Denn sie hatte aus eigener Erfahrung einige sehr probate Tipps für mich, die ich inzwischen auch anwende. Unter anderem seit einigen Wochen auch gesunde Nahrungsergänzung – namentlich „Arthrosamin“. Eine Kapsel am Morgen, eine am Abend sollte ich nehmen. Und ich sagte Ihr, das ich eher weniger an diese Form der Therapie glaube. Und schon entstand ein Wettkampf. Denn N. und ich haben beide den Hang dazu, Herausforderungen zu suchen und sie auch anzunehmen. Soll heißen: Fordert mich jemand ehrlich heraus, nehme ich das auch an. In diesem Fall bedeutet das: „Selbstversuch“!

Und da sind wir jetzt. Nach knapp sechs Wochen mit Arthrosamin kann ich für mich behaupten, dass mein Knie im Alltag  weniger Probleme macht. Das mag aktuell noch Einbildung sein, aber grundsätzlich ist Hyaluronsäure in Verbindung mit Glucosamin, Chondroitin sowie den Vitaminen C und D sicher nicht schlecht. Es fühlt sich auch gut an – ganz im Gegensatz zu meinem Rücken heute. Aber dazu am Ende noch ein Satz. Denn erst einmal aber entstand aus dem Gespräch mit N. die Idee, dass ich doch noch einmal fit werden könne. Dass das unter normalen Umständen – also mit meiner gesetzlichen Krankenversicherung und ohne die guten Kontakte nach mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter im Gepäck teuer würde – es war zu erwarten. Deshalb bot mir N. die Hilfe an, die Nahrungsergänzungsmittel und Ihre Kontakte kostenfrei nutzen zu können. Gepaart mit meinen Kontakten ergibt das eine gute Mischung aus eigentlich allem, was man braucht.

Ich weiß sehr wohl, dass ich damit in diesem Fall ein Privileg genieße. Aber in diesem Selbstversich geht es mir vor allem darum, das undurchsichtige Wirrwarr an (oft sehr teuren) Behandlungsmethoden auf dem Weg zurück aus dem Knorpelschaden so zu entwirren, dass hier jeder für sich die besten Wege herausfiltern kann. Inzwischen gibt es abertausende Websites, Hilfsmittel und Trainingsvideos, die für sich Richtigkeit beanspruchen. Und ich hoffe, Euch mit meinen Erfahrungsberichten einige dieser oft sehr teuren Wege ersparen zu können. Mein Ziel ist es, möglichst vielen mit ähnlichen Problemen so eine Art Kompass zu sein, damit die Genesung bzw. die Wiederherstellung Eurer Sporttauglichkeit nicht unnötig teuer und unnötig in die Länge gezogen wird. Mit anderen Worten: Lasst mich Eure Fehler machen, dann müsst Ihr nicht mehr… 😉 

Arthrosamin und ich – das kann eine enge Freundschaft werden

Dabei freue ich mich riesig darüber, dass mir N. zusammen mit der Firma PharmaPeter Ihre Hilfe zugesagt haben, ohne zu wissen, wie ich am Ende über Ihre Produkte urteilen würde. Ich habe sogar angekündigt, eher meine Zweifel an derlei Hilfsmittel zu haben – aber N. ist sich sicher, dass ich mich nicht nur irre, sondern das auch eingestehen werde. Und genau an dem Punkt war ich dann auch überzeugt, diesem Weg hier gemeinsam mit N. und PharmaPeter bzw. mit Arthrosamin gehen zu wollen. Denn vereinbart ist, dass hier nichts beschönigt wird. Ich schreibe alles auf, was mir passiert. Auch, dass ich am Freitag und am Sonnabend mein Stabilisationsprogramm hatte schleifen lassen. Gestern habe ich dann in einem Anflug von Größenwahn das erste Mal versucht, bei Situps über meine natürliche Grenze hinauszugehen – und ich habe heute prompt mit großen Problemen im unteren Rückenbereich dafür die Quittung kassiert.

Ich muss einfach erst einmal zusehen, Gewicht abzubauen, ehe ich meine maroden Knochen und Gelenke damit überlaste. Und das habe ich in den letzten Tagen nicht gemacht. Im Gegenteil: Zusammen mit den Kindern gab es am Sonntag einen Spiele- und Videotag. Chips und Eis inklusive. Leider auch für mich! Und dafür werde ich in den nächsten Tagen zusehen, dass ich mein Ergometer repariert oder einfach ein neues bekomme, damit ich erst einmal zwei Wochen lang möglichst täglich gelenkschonend trainieren und Gewicht abbauen kann. Die Ernährung werde ich daran anpassen (müssen). Also kein Eis, keine Chips, kein zu spätes Essen mehr. Vielleicht sogar Intervallfasten? Ich bin mir da noch nicht ganz schlüssig. Ich weiß nur, dass ich zwingend Gewicht reduzieren muss, um mein Knochen. Und Gelenkapparat nicht unnötig zu belasten. Und das sofort.

In diesem Sinne, heute mal kein Brötchen zum Frühstück. Bringt nicht viel. Ist aber zumindest ein Anfang. 

Scholle

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