Ernährungsplan, Training – und ein Arzt!

Wenn ich meine berühmt-berüchtigten Eigendiagnosen gestellt habe, lag ich nicht selten mächtig daneben. Zuletzt bei meinem „Hexenschuss“, der ja letztlich nichts anderes als ein Bandscheibenvorfall war. Aber ich gehöre nun einmal zu den Menschen, die den Arzt als letzten Lösungsweg erachten. Ich gehe wirklich nicht hin, bevor es nicht mehr auszuhalten ist. Warum? Keine Ahnung! Ich bin leider nicht vernünftiger, was mir im Kindesalter ganz spezielle Stunden beim Zahnarzt eingebracht hat und was mich auch ansonsten körperlich immer wieder weiter zurückgeworfen hat, als es sein müsste.

Eigendiagnosen verlängern nur unnötig den Weg zurück!

Wobei vor allem die Diagnosen, die man sich mit Hilfe des Internets erstellt, katastrophal falsch sind. Das einzig Gute hierbei: Im Netz endet eine Bänderdehnung nicht selten mit dem möglichen Todesfall – und das wiederum animiert einige vielleicht doch, zum Arzt zu gehen. Aber, so falsch es auch ist, sich selbst zu diagnostizieren und so falscher es dazu noch ist, das Internet als wissendes Medium zu betrachten, es gibt im Internet auch sehr viel Gutes. Unter anderem sehr viele gute Trainingsanleitungen, von denen ich Euch heute aus meiner bisherigen, noch kurzen Erfahrung, eine Seite ganz dringlich ans Herz legen möchte: https://www.liebscher-bracht.com.

Denn bei Frau Dr. Bracht und vor allem unter Anleitung von Rolf Liebscher Bracht gibt es für fast alle körperlichen Gebrechen sehr funktionale Übungsanleitung kostenfrei als Videoanleitung und vorgeführt. Die meisten, die schon mal nach selbst so etwas gegoogelt haben, werden an Liebscher&Bracht gar nicht vorbeikommen. Aber das ist auch gut so. Denn die Übungen sind wirklich sehr gut und haben mir zumindest in Sachen Rückenbeschwerden ein Stück weit geholfen.

Aber Fakt ist natürlich auch: Ich muss umdenken. Ich muss weg von diesen Internet-Selbsthilfekursen sowie den Eigendiagnosen und hin zum Arzt und dem daraus resultierenden Reha- und Physiotraining. Den Rest kann man sehr gut ergänzend dazu packen. Aber man sollte einen Profi aufsuchen, der einen gangbaren Reha-Weg vorgibt. Und genau das werde ich jetzt auch machen. Ich werde mich direkt nach meinem Urlaub in einem Reha-Zentrum anmelden. Leider nicht wieder im Athleticum des UKE, das absolut Top-Klasse hat. Denn dort konnte ich nur so lange unterkommen, wie ich privat versichert war. Aber ich werde auch eine andere, gute Praxis finden. Da bin ich mir sicher.

Das Internet bietet gute Ansätze – ist aber nicht die Lösung!

Bis dahin werde ich die Grundübungen von Liebscher&Bracht mitnehmen und jeden Morgen und jeden Abend versuchen, über Stabilisationstraining meinen Körper etwas widerstandsfähiger zu machen. Und ich werde mein (gebrauchtes) Rudergerät nutzen, um etwas Cardio-Training zu machen, um das Gewicht weiter zu reduzieren. Zudem hoffe ich weiter auf einen guten Bekannten, der mit einer sensationellen neuartigen Spinning-Philosophie gerade auf den Markt gekommen ist. Sobald er ein für mich erschwingliches Rad hat oder bei mir in der Nähe einen Kurs anbietet, sagt er mir Bescheid – und ich werde da sein!

Denn die Wette, dass ich bis Ende des Jahres 2021 unter die 100-Kilogramm-Marke komme – 94 Kilogramm waren mein Kampfgewicht, als ich noch aktiv in der Liga Fußball gespielt habe -,  werde ich gegen meine Frau selbstverständlich gewinnen. Trotz des Rückschlages, den ich befürchte. Denn die eine Woche Center Parcs mit der Familie waren ernährungstechnisch sicher nicht optimal. Aber ich werde Euch vom Ergebnis berichten…

Gut für meinen Seelenfrieden ist, dass es hier keine Waage gibt! Wobei wir unseren Familienurlaub übers Wochenende kurz in Hamburg unterbrechen. Dort werde ich mich wiegen und sehen, ob ich zu sehr gesündigt habe. Danach werde ich zwar noch einmal eine Woche an die Ostsee fahren mit der Familie – aber ich habe mir geschworen, zumindest dort meine Übungen zu absolvieren. Von Liebscher&Bracht natürlich. Und zusätzlich stelle ich mir gerade einen neuen Ernährungsplan zusammen, der das Ganze unterstützen soll. Aber auch dazu die Tage mehr.

Die zweite Urlaubswoche wird bestimmt trainingsintensiver…

Bis dahin wünsche ich Euch erst einmal ein schönes Wochenende! Genießt die Tage! Und vor allem: Macht es anders als ich und geht zum Arzt, wenn Ihr Probleme habt! Alles andere verlängert nur unnötig den Weg zurück – DAS kann ich Euch leider jetzt schon sicher bestätigen…

Scholle

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