Wie alles begann …

Ich weiß noch genau, wie wir bei uns heimlich auf dem Rasen der Sportanlage Football gespielt haben. Ich war 15 Jahre jung und die US-Sportarten waren gerade total hip. Tele5 zeigte damals Basketballspiele aus den USA mit Michael Jordan und Co. und wir trugen in unserer Freizeit Converse-Sneakers, College-Jacken und Baseballcaps. Nike und Reebok lösten bei vielen Adidas und Puma als DIE Sportmarken ab. Und wir spielten in unserer Freizeit ohne große Regelkunde Baseball, Basketball – sowie an diesem einen, besagten und für mich folgenschweren Tag eben auch Football.

Wir, das waren meine Mannschaftskollegen vom Fußball sowie ein paar ältere Jungs. Und wir spielten es fair. In meinem Fall muss ich sagen: Leider. Ohne Schutzpanzer waren Tacklings nur oberhalb der Hüfte erlaubt. Und als Leistungsfußballer durften meine Mannschaftskameraden und ich beim Kickoff den Ball nur mit dem falschen, also dem „schwächeren Fuß“ schießen. Daran hielt ich mich – leider. Ich ahnte damals als gefühlt topfitter Jugendlicher ja nicht, was für eine kleine Katastrophe hier ihren Anfang nahm. Es war tatsächlich der Beginn dessen, was mich heute hier sitzen und diese Zeilen für Euch verfassen lässt.

Kleiner Fehltritt – maximale Auswirkungen

Rückblick: Es war März 1991, schönes Frühlingswetter und die Ferien standen vor der Tür. Der leider viel zu früh verstorbene Schrecken aller Kinder damals, Arno Teichert, war mit seinem Audi 80 gerade vom Hof gefahren. Für uns das Signal: Jetzt oder nie. Also Fußball wegpacken, Football rausholen und vom Bolzplatz schnell rüber auf den heiligen Rasen auf unserer Sportanlage, den Herr Teichert sonst mit seinem Leben vor unerlaubter Nutzung schützte.

Mit erstaunlich viel krimineller Energie hatten wir den Platzsturm minutiös bis ins letzte Detail geplant. Die Mannschaften waren bereits eingeteilt, um keine unnötige Spielzeit zu verschenken und wir fühlten uns wie Bankräuber in den Filmen. Cool eben. Und vor allem sehr organisiert. Meine Mannschaft war zuerst in der Defensive, was mir nicht gefiel. Ich wollte mich lieber als Quarterback versuchen und meinen Receiver (ja, so nannte ich meine Angreifer, um zu demonstrieren, wie massiv ich doch im Thema war…) zu einem Touchdown verhelfen. Aber gut, Geduld haben, der Rest kommt schon. Dachte ich mir so.

Zuerst waren wir also Verteidiger. Daher fingen wir mit einem Kickoff an. Hierbei, das sei erklärt, schießt die verteidigende Mannschaft den Football möglichst weit in die gegnerische Hälfte, damit der Weg bis in die Endzone dementsprechend weit wird. Und wie so oft versuchte ich mich vorzudrängeln. Als aktiver Leistungsfußballer sogar den Zuschlag. Also, Pille geholt, in die eigene Hälfte marschiert, kurz noch einmal die Regeln und den Ablauf besprochen – und los ging es.

Jan‘s Angst kostet mich mein Kreuzband

Wir hatten Jan auserkoren, die Pille so zu halten, dass ich sie wegkicken kann. Jan war der vermutlich laufschwächste von uns. Bei Mannschaftswahlen – vom Sportunterricht über die Schulpausen bis hin zu diesen Freizeitaktivitäten – war er oft als letzter noch ungewählt. Uns tat das oft leid, weil Jan echt ein netter, sehr guter Freund für uns alle war. Aber gewinnen war eben wichtig damals. Deshalb suchten wir für Jan nach passenden Aufgaben. Er war oft Torwart, Schiri – oder wie hier eben Ballhalter, genauer gesagt: Holder.

Mein Freund Jan sollte den ovalen Ball an der oberen Ballspitze mit einem Finger festhalten, während ich mit Anlauf den Ball wegkicke. Da ich mit meinem schwächeren, linken Fuß kicken musste, nahm ich etwas mehr Anlauf. Hätte ich mal lassen sollen. Denn offenbar verursachte ich bei dem eh schon schreckhaften Jan Angst, ich könnte ihm wehtun. War zwar Quatsch – aber es führte dazu, dass Jan den Ball schon losließ, als ich noch ausholte. Die Pille fiel um, ich zog so doll durch, wie ich nur irgendwie konnte – und trat voll ins Leere.

Schmerz. Das war das erste, was ich spürte. Denn das linke, für Schüsse eher untrainierte Bein, hatte keinen Widerstand, an dem es etwas abstoppte. Das Bein schwang komplett durch, überdehnte sich massiv – und zack, lag ich schmerzverzerrt am Boden. Die anderen lachten. Es muss ja auch lustig ausgesehen haben. Aber danach war mir gerade nicht. Um dennoch nicht wie eine Memme zu wirken (so dachte ich damals…), stand ich auf und tat so, als wäre nichts passiert. Ich schoss die Pille nach kurzer Pause sogar noch mit dem linken Bein – und hätte vor Schmerzen gefühlt sterben können.

Langer Rede kurzer Sinn: Der in diesem Moment und erst ein Jahr später diagnostizierte Kreuzbandriss (vorderes) war der Beginn einer Odyssee, die in einen Knorpelschaden vierten Grades münden sollte.

Punktieren und gut – hieß es zuerst

Mein erster Arztbesuch direkt nach dem Unfall war der bei einem Durchgangsarzt. Nach ein paar Tagen Kühlung war das Knie immer noch dick. Es wurde zwar geröntgt, aber nichts Genaues erkannt. Der Arzt punktierte nur schnell und ich fühlte mich besser. Kurzfristig zumindest. Denn natürlich schwoll das Knie wieder an. Auch im Skiurlaub (!) knapp einen Monat später. Dennoch hielt ich irgendwie durch. Ich trainierte viel. Immer so lange, bis der Schmerz zu groß wurde. Und offenbar baute ich so sukzessive ausreichend Muskulatur auf, um trotz des Kreuzbandrisses immer schmerzfreier Fußball und Tennis spielen zu können.

Zwei Jahre ging das gut, ehe ich einen Fahrradunfall hatte, bei dem ich mir das linke Knie verdrehte. Wieder schwoll es an, aber diesmal ging ich zu einem befreundete Orthopäden. Der nahm sich Zeit, schickte mich zur Kernspintomographie, und heraus kam, dass mein Kreuzbandriss schon so alt war, dass sich die Enden des Kreuzbandes komplett zurückgezogen hatten. Mehr als reinschauen machten die Ärzte nicht, es wurde auch nicht geflickt. Leider. Denn vielleicht hätte diese dabei angenähte Sehne dabei geholfen, die Knochen im richtigen Abstand zu halten.

So aber sollte ich nur weiter fleißig Muskulatur trainieren und war schnell wieder im alten Modus, wie vor dem Unfall. Selbst die mir verordnete Bandage trug ich nur partiell, weil sie irgendwie störte. Fußball (Oberliga Herren) und Tennis spielte ich auf semiprofessionellem Niveau. Zumindest wurde mir damals angeboten, mich für ein Jahr auf der Tennis-Nachwuchsrunde (ein Segment unter der ATP) zu finanzieren. Ich lehnte ab, studierte und blieb meinen Fußball-Kumpels bis zum Exitus treu.

Mit 32 Jahren war Schluss

Erstaunlicherweise blieb ich bis zum 32. Lebensjahr nahezu unverletzt. Unbedeutendere Bänderrisse, Zerrungen etc. waren dabei – aber selten. Erst als ich mit dem Leistungssport aufhörte und mein Trainingspensum von 5 bis 7 Einheiten pro Woche auf eine einzige, entspannte Altherren-Einheit runterschraubte, wurde es schwierig. Denn die Pflichtspiele waren natürlich immer noch Wettbewerb. Und da wollte sich niemand eine Blöße geben. Auch ich nicht.

Die Folge war fast logisch: Immer mehr kleine und größere Faserrisse, Rückenprobleme. Irgendwann machten die Waden immer schneller zu. Kurzum: Ich wurde unfitter und unfitter. Der Gedanke, mir nach den vielen Jahren mit täglicher Schinderei jetzt mal etwas entspannter Sport zu erlauben, war kontraproduktiv. Wobei die Rechnung einfach ist: Weniger Training = weniger Muskulatur. Da ich parallel an Körperfett zulegte, war meine gesamte Statik, auf die ich mich in jungen Jahren verlassen konnte, plötzlich hinfällig.

Irgendwann kamen dann auch die Knie dazu. Das linke, kaputte Knie meldete sich zuerst. Es schwoll in immer kürzeren `Belastungsabständen an. Bis nichts mehr ging. Ergebnis: Knorpelschaden vierten Grades links. Rechts nicht besser – nur (damals noch) schmerzfrei. Erste Reaktion: Achsenbegradigung. Das Bein wurde in einer Operation

Knorpelschaden als Ende? Nein, ich gebe nicht auf

Zugegeben: Jeder Knorpelschaden ist anders. Dabei spielen wesentliche Faktoren wie beispielsweise die Vorschäden und generell die Körperanatomie eine entscheidende Rolle. „Wer das Heilmittel gegen Knorpelschäden findet, wird einer der reichsten Menschen der Welt“, hat mir mein Vertrauensarzt gesagt – und damit kurzzeitig die Panik in mir ausgelöst, ich sei unheilbar. Wobei: Das bin ich. Denn den Knorpelschaden an sich werde ich nicht wieder los, ich kann nur gegen ihn antrainieren, mich gesünder ernähren, auf mein Körpergewicht achten und unter Aufsicht meine Muskulatur gezielt stärken. Also alles das, was ich eigentlich seit vielen Jahren – eigentlich seit der Geburt meiner Kinder – nicht mehr wirklich gemacht hatte. Hier mal Stabilisationstraining, dort eine Runde Joggen. Vor allem aber Ballsport habe ich versucht. Ich brauche einen Ball, den Wettbewerb für Sport. Und das war nicht förderlich.

Im Ergebnis sitze ich jetzt hier mit meinen 45 Lenzen und fühle mich, als wäre ich ein sportlicher Frührentner. Joggen schaffe ich keine zwei Kilometer, ohne schmerzbedingt stoppen zu müssen. Das rechte Knie macht inzwischen mehr Probleme als das eins operierte linke. Fußball geht schon seit Jahren nicht mehr. Ich schaffe es nicht einmal schmerzfrei einen Tennisball für den Hund beim Spielen wegzukicken. Und Tennis geht eigentlich nur noch aus dem Stand. Dabei war Sport für mich als 24/7-Arbeiter.

Was also tun? Aufgeben? Schach und Golf spielen? Oder einfach den Schmerz ignorieren? Funktioniert irgendwie alles nicht. Stattdessen unterhalte ich mich mit meinen Bekannten. Als HSV-Reporter habe ich über die letzten mehr als 20 Jahre sehr viele Sportärzte kennengelernt, die wirklich gut sind. Auch Dr. Philipp Catala-Lehnen, der einen herausragenden Ruf genießt und mich immer wieder aufbaut. Er war neben einer der Faktoren, weshalb ich diesen Blog schreibe: Denn mein Weg zurück zum Sport wird lang und steinig. Und wie sehr viele von Euch habe ich irgendwann für mich beschlossen, der Weg sei zu lang. Er würde mir zu viel Lebenszeit mit meinen Kindern nehmen – das war mein funktionalstes Alibi, nichts zu tun.

Aber damit ist jetzt Schluss. Ab heute wird trainiert. In erträglichen Dosen, aber zielgerichtet darauf, wieder schmerzfrei joggen zu können. Heute ist der 1. März 2021, und mein Status Quo erschreckt mich:

Größe: 1,94
Gewicht: 117,2 Kilogramm
Körperfettanteil: 27,8%
Laufstärke: Keine 2 Kilometer langsames Joggen ohne Schmerzen zu bekommen
Liegestütze: 5 – 10 am Stück
Klimmzüge: 1 – wenn‘s gut läuft
Fahrrad: 30 Minuten bei 160 Watt sind schon relativ anstrengend
Situps: 25 am Stück
100-Meter-Sprint: Undenkbar
Zeit für Sport: 2-3 Stunden/Woche (Tennis)
Problemzonen (neben Bauchumfang): Sprunggelenk links, Rücken, beide Knie, rechte Schulter

Mein Ziel: Besser werden. In allen Bereichen. Joggen muss auch über lange Strecken schmerzfrei funktionieren, ein Sprint muss drin sein. Das Gewicht muss zumindest wieder im zweistelligen Bereich landen (ab 99 Kg ist alles okay!) und der Körperfettanteil muss unter 20 Prozent. Liegestütze müssen sich verfünffachen (25), Klimmzüge (10) verzehnfachen und die Anzahl der problemlosen Situps muss sich verdoppeln. Ich hatte hier überlegt, ganz plakativ einen Marathonlauf als späteres Ziel auszugeben, aber das ist Quatsch. Ich hasse pures Laufen und mache es nur wie hier zweckorientiert. Ich brauche ein Ziel, auf das ich mich freue: Und ich will wieder Tennisturniere spielen können – schmerzfrei.

Wenn am Ende zusätzlich ein schöner Marathon oder ein Triathlon dabei herausspringen sollte – okay. Dann ist es so. Auf jeden Fall aber werde ich für mich an dieser Stelle ein Tagebuch führen, was ich gemacht habe. Tag für Tag. Dazu werde ich alle dazugehörigen Maßnahmen aufschreiben, um auch der/dem Letzten von Euch zu demonstrieren, dass nichts undenkbar ist, egal wie kaputt sich der Körper aus Eurer Sicht auch anfühlen mag. Zumindest kann ich sagen: Viel kaputter als jeden Morgen mit Knie- und Rückenschmerzen aufzuwachen geht es kaum. Aber damit ist Schluss! Hoffentlich… Und ich werde dafür alle möglichen Maßnahmen ausprobieren und meine Erfahrungen hier schildern. Vielleicht ist ja der eine oder andere wertvolle Tipp für Euch dabei und ich kann Euch motivieren! Zumindest ist das mein Ziel…

Bis die Tage – in denen ich hoffentlich schon erste Fortschritte machen konnte!

Alles falsch gemacht – und angeschossen

Ich bin Rückschläge gewohnt, zumindest körperlich wird es mit dem Alter nicht besser. Bei mir gab es einen Punkt im Leben, an dem sich körperlich alles geändert hat. Beschrieben habe ich ihn Euch in einem der ersten Blogs. Und seit der daraus resultierenden Operation habe ich wohl so gut wie alles falsch gemacht, was man besser hätte lösen können. Anstatt dauerhaft Reha zu machen, habe ich es nur so lange gemacht, wie meine Rezepte gehalten haben. Anschließend habe ich es auf eigene Faust versucht. Also in etwa so, wie ich es aktuell versuche. Erfolg: Nicht gegeben. Lerneffekt: Null. Und das bekomme ich gerade wieder voll um die Ohren.

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Ein erster Anflug von Größenwahn

Die zweite Woche liegt hinter mir,. Und die hatte neben dem sportlichen Aufwand eine Menge Aufregungen zu bieten. Ich erinnere nur an die positiven Corona-Tests bei meiner Tochter, die sich bei einer Überprüfung per PCR-Test glücklicherweise nicht bestätigten. Ebenso wenig, wie sich meine Knie- und Rückenbeschwerden als schwerwiegender entpuppten – aber dazu im Laufe dieses Blogs noch mehr. Vorher möchte ich Euch an dieser Stelle aber noch einmal das Zustandekommen dieses Blogs erläutern. Das werde ich ehrlich gesagt zwar oft gefragt, aber in Gänze beantwortet habe ich diese Fragen noch nicht. Von daher, here we go:

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Corona-Alarm im Hause Scholz

Oh Mann, diese zweite Woche würde ich gern vergessen. Da war nichts drin außer falsche Aufregung. Hintergrund: Am Montag haben wir Selbsttests gemacht, nachdem meine Tochter davon sprach, dass sie sich krank fühle. Problem: Das macht sie aktuell sehr häufig, weil sie nicht in die Schule will. Vor Corona war das leichter… Aber egal wie, meine Tochter hatte tatsächlich drei Tests, bei denen man ahnen konnte, dass sie positiv waren. Zumindest einer wies relativ deutlich einen zweiten roten Streifen auf, während dieser bei den anderen beiden nur durchschimmerte. Fakt aber war: Wir konnten und wollten natürlich null Risiko eingehen. Also: Kind zuhause lassen, anderes Kind aus der Schule holen, und den Selbsttest per PCR-Test verifizieren.

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Nichts geht mehr...

Erste Woche – erste Niederlage

Die erste Woche liegt hinter mir. Und die war spannend, erfolgreich, deprimierend – also genau so, wie ich es erwartet habe. Ich weiß nämlich, dass ich Niederlagen einkalkulieren muss, wen ich am Ende doch als Gewinner dastehen möchte. Dass diese Niederlagen vor allem welche gegen meinen eigenen Körper sind, habe ich bereits erfahren. Vorher, und jetzt. Denn die erste Woche meines Comebacks war schon etwas intensiver als die Wochen zuvor. Arbeitstechnisch habe ich aktuell mehr denn je auf der Uhr. Das heißt, viel sitzen, telefonieren, Emails schreiben und Bloggen, was wiederum nicht wirklich die Fitness steigert. Zumindest nicht bei mir, denn meine Sitzhaltung ist alles andere als vorbildlich. Aber das nur am Rande.

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Aller Anfang ist schwer – und schmerzhaft…

Es hat begonnen. Und das sagt mir jede Faser meines Körpers völlig ungefragt. Anderthalb Stunden Tennis mit Hendrik, einem wirklich guten Spieler. Daher schweige ich an dieser Stelle auch mal, was das Ergebnis betrifft. Aber für den Anfang hat das Spaß gemacht, es hat mich frustriert (weil ich merke, dass ich noch nicht laufen kann), und vor allem reagiert mein Körper heute. Ist ja auch logisch! Das war offensichtlich etwas zu viel für den Anfang. Und es war ganz sicher nicht so, wie meine Ärzte das von mir wollten. „Schwimmen und Fahrradfahren“ sollte ich – erstmal. Eine Weile, um die Muskulatur geschmeidig zu machen und überhaupt wieder auf die Belastung vorzubereiten. Aber ganz sicher nicht gleich Tennis spielen. Und jetzt ist es zu spät – ich erhalte die gerechte Strafe. Aber die fühlt sich nicht nur schlecht an…

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Wie alles begann …

Ich weiß noch genau, wie wir bei uns heimlich auf dem Rasen der Sportanlage Football gespielt haben. Ich war 15 Jahre jung und die US-Sportarten waren gerade total hip. Tele5 zeigte damals Basketballspiele aus den USA mit Michael Jordan und Co. und wir trugen in unserer Freizeit Converse-Sneakers, College-Jacken und Baseballcaps. Nike und Reebok lösten bei vielen Adidas und Puma als DIE Sportmarken ab. Und wir spielten in unserer Freizeit ohne große Regelkunde Baseball, Basketball – sowie an diesem einen, besagten und für mich folgenschweren Tag eben auch Football.

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